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Vom Hof-Korbmachermeister bis zum Ur-Urenkel

(Kl)eine Familien- und Strandkorbgeschichte

Es war einmal …so beginnen auch heute noch wahre Geschichten:
Wilhelm Bartelmann eröffnete im Oktober 1870 als erster Korbmacher in Rostock seinen Betrieb. Eines Tages im Frühling 1882 betrat eine gewisse Elfriede von Maltzahn seine Werkstatt. Sie bat um Anfertigung einer „Sitzgelegenheit für den Strand als Schutz vor allzu viel Sonne und Wind“, da sie rheumaleidend sei, sich aber trotzdem den Aufenthalt am Strand nicht versagen wollte. Wilhelm Bartelmann überlegte nicht lange und fertigte den ersten Strandkorb an der Ostsee aus Weiden und Rohr - einen Einsitzer, anfangs als „Strandstuhl“ bezeichnet und von Spöttern auch liebevoll einen „aufrecht stehenden Wäschekorb“ genannt.

Erste Strandkorbvermietung der Welt
Vermutlich hatte Elfriede Maltzahn viele Neider, als sie es sich 1882 am Strand von Warnemünde gemütlich machte. Denn es wurden weitere Einsitzer von W. Bartelmann gefertigt. Bereits 1883 fertigte er ein Modell für zwei Personen. Seine Frau Elisabeth Bartelmann gründete die erste Strandkorbvermietung der Welt in Warnemünde, nicht weit entfernt vom Leuchtturm. Sie inserierten im „Allgemeinen Rostocker Anzeiger“: „Badegästen empfiehlt Strandstühle als Schutz gegen Sonne und Wind und giebt solche auch in Miethe. W. Bartelmann".
Durch seine Arbeiten für das großherzogliche Palais wurde ihm wenig später der Titel „Hof- Korbmachermeister“ verliehen.

Der Siegeszug durch deutsche Küstenbäder
Schon um 1900 hatten sich die Strandkörbe in allen deutschen Küstenbädern durchgesetzt. Alte Geschäftsunterlagen weisen aus, dass die gesamte Ostseeküste von Schleswig-Holstein über Mecklenburg und Pommern bis nach Ostpreußen von W. Bartelmann beliefert wurde. Auch etliche Nordseebäder fehlen nicht in dieser Auflistung. Die Rostocker Strandkorbwerkstatt in der „Langen Straße“ wurde 1942 bei den großen Bombenangriffen total zerstört und damit erlosch auch der Betrieb.

Die 3. Generation
Tochter Ingrid eröffnete gemeinsam mit Ehemann Reinhold Siegmann nach der Wiedervereinigung und dem Rückkauf von der Treuhand 1991 das Einzelhandelsgeschäft in nunmehr 3. Generation. Sie starteten mit einem vielseitigen Warensortiment von (A)ndenken  über Strandartikel, bis (Z)iertafeln.

Die 4. Generation
Seit dem Jahr 2005 ist Sohn Andreas, der den traditionsreichen Namen Bartelmann annahm, Inhaber des Wohn- & Geschäftshauses Bartelmann und führt dieses in 4. Generation fort. Kein Wunder, denn auch er ist im Geschäft aufgewachsen und half seit seinem 15. Lebensjahr beim Verkauf.
P.S. Traditionell werden auch im „Wohnambiente & Geschenke Haus Bartelmann“ wieder Strandkörbe für Groß und Klein ab 4,95 € über 999,00 € bis... je nach Ausstattung und verwendeten Materialien gehandelt.

Sortimentsübersicht des Geschäftes Bartelmann seit 1903
Ölbilder, Holzgeschenke, Keramik, Porzellan, Glas, Kristall, Knotentafeln, Mobiles, Leuchttürme, Tassen, Schiffe, Wandbilder, Möwen, Tabletts, Muscheln, Muschelkästchen
Tee- & Sanddornprodukte: Marmeladen, Konfitüre, Tee mit Sanddorn, Likör, Sanddornsenf, Gummitiere
Lederwaren: Handtaschen, Rucksäcke, Portemonnaies, Reise- und Badetaschen
Bernstein -Schmuck und –Geschenke: Bernsteinketten, Ohrringe, Fingerringe, Anhänger, Armreifen, Figuren.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meiner Familie, den langjährigen Mitarbeitern und allen Kunden und Geschäftspartnern bedanken und wünsche mir
eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

30.05.2007

der Reporter

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