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Junger Autor führt durch Geschichte des
Ostseebades Kühlungsborn

Mit seinem neuen Buch über die Entwicklung des Badeortes Kühlungsborn knüpft Andreas Bartelmann an eine Familientradition an.

Der Tourismus boomt im Ostseebad. Hotels, Pensionen, Ferienappartements, Kurkliniken, Bootshafen und Campingplatz beherbergen tausende Gästen aus Nah und Fern. Dabei hat alles mal ganz beschaulich angefangen.

Solange ist es noch gar nicht her, dass ein kleiner Landpächter auf seinem Hof in Fulgen die ersten Sommergäste aufnahm und damit als erster touristischer Anbieter in die Stadtgeschichte einging. Ob der Mann, der von Chronisten stets nur „E. Wittholz“ genannt wird, um 1850 ahnte, welche Bedeutung Bäderwesen und Tourismus in seiner Heimat einmal haben werden? „Es ist schon etwas verwunderlich, dass es in Kühlungsborn keine Straße gibt, die nach Wittholz benannt ist, wo er doch quasi den Grundstein für die Entwicklung des Badeortes gelegt hat“, sagt Andreas Bartelmann.

Der 31-jährige Kühlungsborner hat gerade ein Buch herausgebracht mit dem Titel: „Ostseebad Kühlungsborn — Die Entwicklung eines Badeortes“. Auf 64 Seiten, im handlichen Format und mit festen Einband, führt der gebürtige Kühlungsborner und Ururenkel des Strandkorberfinders Wilhelm Bartelmann, den Leser durch die Geschichte des Ostseebades Kühlungsborn, das 1938 aus den Seebädern Arendsee und Brunshaupten sowie dem Dorf Fulgen hervorging.

Die Anfänge des Bäderwesens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts werden ebenso ausführlich dargelegt wie die rasante Entwicklung der Seebäder Brunshaupten und Arendsee. Vor allem die für den Ort charakteristische Bäderarchitektur, die sich heute auch an so manchem neuen oder rekonstruiertem Haus in Kühlungsborn wiederfindet, wird angemessen in Szene gesetzt.

Illustriert werden die Ausführungen durch historische Ansichten, die von verschiedenen privaten Quellen stammen. Die meisten aber sind aus dem „Familienschatz“. Denn schon die Großeltern des Autors, Ingrid und Rudolf Bartelmann, befassten sich mit der Geschichte des Ortes und gaben in den Jahren 1994, 1995 und 1997 Bücher über historische Ansichten des heutigen Ostseebades Kühlungsborn heraus.

„Leider sind diese Bücher, die damals in einer limitierten Auflage erschienen, heute vergriffen und eine Nachauflage ist nicht möglich“, erklärt Enkel Andreas Bartelmann. „Die Nachfrage aber ist immer noch sehr groß — nicht nur unter Sammlern“, weiß der Kühlungsborner.

So fasste er eines Tages den Entschluss, an die Familientradition anzuknüpfen und ein Buch herauszugeben. Mit der Gegenüberstellung historischer und aktueller Ansichten hatte Bartelmann vorher begonnen. Für das Sortiment des Kaufhauses, das seit 1903 in Familienbesitz ist, entwarf er vor zwei Jahren eine Postkartenserie, für die er selber mit der Fotokamera durch den Ort zog und markante Gebäude fotografierte.

Den letzten Anstoß, sich an ein Buch zu wagen, bekam Andreas Bartelmann aber im vergangenen September auf Usedom. Dort stieß er auf die Bücher des Rhino-Verlages über die Entwicklung von Badeorten wie Heringsdorf, Ahlbeck oder Bansin. Bartelmann setzte sich zügig mit dem Verlag in Verbindung, wurde mit dem Verleger einig und nutzte die Zeit im Winter, um das Material zusammenzustellen.

„Ostseebad Kühlungsborn — Die Entwicklung eines Badeortes“ Rhinov-Verlag, 9,95€

ROLF BARKHORN 11.05.2010

Ostsee- Zeitung

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