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Kühlungsborn / Stadtentwicklung von 1915- 1945  
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Geschichte, Historie und Chronik des
Ostseebades Kühlungsborn
von 1915- 1945

1923
(mit der Einführung der Rentenmark endet die Inflation)
Der Krieg und die darauf folgende Inflationszeit haben den Badebetrieb fast völlig zum Erliegen gebracht. Durch Spekulation wechseln zahlreiche Häuser den Besitzer.
Ab Mitte 1920er Jahre
Erst ab Mitte der 1920er Jahre belebt sich der Fremdenverkehr an der mecklenburgischen Ostseeküste wieder; die Bäder können nun an den Besucherrekord des Vorkriegsjahres 1913 anknüpfen.
Mitte 1920er Jahre
Das "Dreieck" in Brunshaupten erfährt eine gärtnerische Umgestaltung. Die Anlage heißt jetzt "Hindenburgplatz" (heute Lindenpark); die bereits ab 1914 existierenden Tennisplätze sind erweitert worden. Eine breite Promenade wird in Arendsee angelegt, es entsteht die Dünenstraße (heute westlicher Teil der Ostseeallee).
08.04.1924
Das Kriegerdenkmal (Erinnerungshain) für die im ersten Weltkrieg Gefallenen wird in Brunshaupten eingeweiht.
1928
Das Freibaden setzt sich immer mehr durch. Die bis dahin vorhandenen (getrennten) Badeanstalten werden zu Familienbädern zusammengefasst. Beide Orte verzeichnen 33.000 Badegäste.
1928/29
Der Konzertplatz in Arendsee erhält eine Wandelhalle; die Konzertmuschel wird vergrößert.
Winter 1928/29
Die Seebrücken in Brunshaupten und Arendsee erleiden durch Eisdrift starke Beschädigungen.
Frühsommer 1929
Wiederaufbau/Verlängerung der Seebrücken.
1930
Für beide Orte sind 27.000 Besucher erfasst.
um 1930
Beide Orte verfügen über die ersten im flachen Wasser stehenden Rettungstürme an der Ostseeküste.
1929-32
Eine Strandmauer längs der Friedrich-Franz-Promenade zwischen Brunshaupten und Arendsee bietet nun Schutz gegen Sturmflut und Flugsand. Die Promenade erhält einen Plattenbelag.
1932
In diesem harten Winter, der die gesamte Ostsee zufrieren lässt, zerstört abermals Eisgang die Landungsbrücken; sie müssen wieder aufgebaut werden.
1929-1933
Deutschland wird von der Weltwirtschaftskrise erfasst. Rückgehende Besucherzahlen, eine grassierende Arbeitslosigkeit und zahlreiche Konkurse fügen den Bädern große Schäden zu.
1933
Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten setzen die Kommunen die noch anstehenden Konkursverfahren in beiden Orten aus und leiten eine Umschuldung ein. Insgesamt werden 30.000 Erholungsuchende gezählt; bis 1938 steigt deren Zahl auf über 46.000 an. Mit Hilfe des KdF (Kraft duch Freude) sind die Hotels und Pensionen gut ausgebucht. Das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte hat jedoch begonnen; es wird sich auch der Bäder bemächtigen...
1934/35
Ein repräsentatives Bahnhofsgebäude löst den 1910 errichteten Fachwerkbau in Brunshaupten ab. Der Endbahnhof in Arendsee erhält einen stattlichen Erweiterungsbau.
1934
Die neue Flakartillerieschule in Wustrow zieht die Errichtung der Kasernen auf dem Rieden und einiger Wohnblöcke in Arendsee (Neue Reihe, Leuchtturmstr.) nach sich.
1935
Regelmäßig werden an den Wochenenden Flottenbesuche durchgeführt. Militärische Vorführungen sind jetzt Bestandteil aller Veranstaltungspläne der Kurverwaltung.
1936
Der Architekt Hinrich Plähn liefert die Pläne für das Bühnen- und Filmtheater am Bülowweg (Ostseeallee Nr. 22).
1937

Administrative Zusammenlegung aller drei Orte zur Ostseegemeinde Brunshaupten/Fulgen-Arendsee. Die alten, unübersichtlich gewordenen Häuslerei-Nummern müssen einer straßenweisen Nummerierung weichen.
01.04.1938
Der Reichsstatthalter in Mecklenburg, Friedrich Hildebrandt, verleiht der Gemeinde im feierlichen Rahmen das Stadtrecht und den Namen "Ostseebad Kühlungsborn".
1939-45 (zweiter Weltkrieg)
Kriegsjahre: Hotels und Pensionen werden durch die Nutzung als Lazarette sehr in Mitleidenschaft gezogen.
02.05.1945 bis 1946/47
Kriegsende in Kühlungsborn: Die Stadt bleibt unzerstört. Die Häuser sind durch zahlreiche Flüchtlinge und Umsiedler belegt. Der Badebetrieb ist zum Erliegen gekommen.

Die Stadtentwicklung in Zahlen und Fakten:
bis 1900 / 1900- 1914 / 1915- 1945 / 1946- 1999 / 2000- heute

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